Die DSBU heute – unser Schulprofil

 

Unsere Schule versteht sich als Begegnungsschule und Ort zur Entwicklung von interkultureller Kompetenz. Menschen aus dem deutschsprachigen, rumänischen und weiteren Kulturkreisen arbeiten und lernen hier Tag für Tag miteinander und voneinander. Dabei zeigt sich die DSBU auch offen für QuereinsteigerInnen.

 

Aufgrund des „Alle unter einem Dach“-Prinzips der DSBU herrscht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Personal von Krippe, Kindergarten, Grundschule und Gymnasium. Dies geschieht in verschiedenen Gremien, wie dem Leitertreffen und dem PQM-Team, in welchem Mitarbeitende aus allen Teilinstitutionen der DSBU vertreten sind. Des Weiteren werden die Vorschulkinder beim Übertritt in die Grundschule sowohl von ErzieherInnen als auch von Grundschullehrkräften begleitet. Übergänge, wie die von Elternhaus zu Krippe und Kindergarten, werden im Übergängekonzept geregelt und für alle Beteiligten möglichst fließend gestaltet. Dies schließt gegenseitige Besuche der einzelnen Teilinstitutionen ein.

 

Die Deutsche Schule Bukarest (DSBU) legt großen Wert auf Sprachkompetenz. Das zeigt sich in erster Linie darin, dass der Großteil des Schul- und Kindergartenkollegiums MuttersprachlerInnen der deutschen Sprache sind, die den Kindern und Jugendlichen als Sprachvorbild dienen. Das Kollegium setzt sich zusammen aus frei angeworbenen Lehrkräften und von der deutschen Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) vermittelten Lehrkräften.

Frühzeitige (Sprach-)Förderung ist uns wichtig. Vor allem im Kindergarten wird diese durch eine zusätzliche Fachkraft in Kleingruppenarbeit ergänzt. Ebenso steht im Vordergrund, dass der Fachunterricht an Grundschule und Gymnasium durchgehend auf Deutsch stattfindet und dabei gestützt von sprachsensiblen Methoden auch auf die Nicht-MuttersprachlerInnen eingeht. Deutsch und Rumänisch werden sowohl als Fremd-, wie auch als Muttersprache unterrichtet.

 

SchülerInnen können an der DSBU die Mittlere Reife, die Zugangsberechtigung zur Gymnasialen Oberstufe und das Deutsche Internationale Abitur erwerben. Grundlage der pädagogischen Arbeit an der Deutschen Schule Bukarest ist der Qualitätsrahmen des Bundes und der Länder für Deutsche Schulen im Ausland.

 

Die Entwicklung der Selbständigkeit und Kreativität beginnt bereits in der Krippe und wird im Kindergarten weiter unterstützt und gefördert (siehe Krippenkonzept bzw. Kindergartenkonzept). Unterricht findet in kleinen Lerngruppen statt, in welchen die Entwicklung von Fachwissen, Kompetenzen und der Persönlichkeit der SchülerInnen unterstützt wird. Die SchülerInnen werden zum selbstständigen Lernen angeleitet und individuell gefördert.

 

Die Deutsche Schule Bukarest legt großen Wert auf ein Klima des gegenseitigen Unterstützens. Der Unterricht an der Deutschen Schule Bukarest integriert verschiedene Sozial- und Arbeitsformen. Den SchülerInnen werden Lern- und Arbeitsstrategien an die Hand gegeben, ihre Fähigkeit zur Korrektur von eigenen Fehlern soll dabei weiterentwickelt werden. Die SchülerInnen erweitern bei Partner- und Gruppenarbeiten ihre Fachkenntnisse und sozialen Kompetenzen. Ferner fördern Arbeitsformen wie Webquests, Lernzirkel und Wochenplanarbeit die Entwicklung zum/r selbständigen LernerIn. In diesem Zusammenhang werden auch Methoden wie Think-pair-share eingesetzt, die Erschließung und Interpretation von Quellen dient der selbständigen Erarbeitung von Lerninhalten.

 

Für die Arbeit an Schulentwicklungsprozessen liegt uns die Mitarbeit von Eltern und SchülerInnen am Herzen. Eltern haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Belange mit LehrerInnen und Schulverwaltung zu besprechen, ElternsprecherInnen der Klassen können darüber hinaus im Unterricht hospitieren oder bestimmte Sitzungen und Gremien besuchen, die Elternbeiräte sind regelmäßig Teil der Schulkonferenzen und werden zu grundsätzlichen Aspekten gehört.

Klassenrat und SchülerInnenrat eröffnen die Möglichkeit, aktiv an der Schulentwicklung mitzuwirken. Programme wie „SchülerInnen helfen SchülerInnen“ fördern ein gegenseitiges voneinander lernen, im Patenprogramm des Kindergartens unterstützen ältere Kinder die jüngeren und erleichtern dadurch den Übergang aus der Krippe und das Zurechtfinden in der neuen Umgebung. Im Zuge des Streitschlichter-Programms erhalten SchülerInnen die Möglichkeit, Konflikte innerhalb der Schülerschaft selbst zu lösen und soziale Kompetenzen zu stärken.

 

Die unterschiedlichen Abteilungen arbeiten sowohl intern als auch teamübergreifend zusammen. Vor allem bei Übergängen innerhalb der Gesamteinrichtung (z.B. von Kindergarten in die Grundschule) findet eine intensive Kooperation statt. Das Personal zeichnet sich insgesamt durch eine hohe Motivation und ein großes Interesse an der Weiterentwicklung sowohl jedes einzelnen Mitglieds der Schulfamilie als auch der Schule als Ganzes aus. Des Weiteren herrscht im Kollegium eine hohe Flexibilität und Spontaneität, was dazu führt, dass auf aktuelle Entwicklungen zeitnah eingegangen werden kann.

 

 


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