DEUTSCHE SCHULE BUKAREST  

Deutsche Pädagogik • Verantwortung • Menschlichkeit

 

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

 

Das schulische Zusammenleben sowie die Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule sind vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten. Bei der Lösung von Konflikten sind alle beteiligten Personen einzubeziehen.


1. Erziehungsmaßnahmen

Bei allen Erziehungsmaßnahmen ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten.

1.1 Einträge ins Klassenbuch (Verspätungen, wiederholte Störungen, Verweigerung der Mitarbeit etc.)

1.2 Die mündliche Verwarnung

1.3 Persönliches Gespräch

1.4 Start Förderplan, siehe Förderkonzept

1.5 Beauftragung mit in der Schule zu verrichtenden Sonderaufgaben, die geeignet sind, dem Schüler dessen Fehlverhalten einsichtig zu machen


2. Ordnungsmaßnahmen

Die aufgeführten Ordnungsmaßnahmen kommen in der Regel nur in Betracht, sofern die pädagogischen und Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen.
Bei allen Ordnungsmaßnahmen ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten. Kollektivstrafen und Maßnahmen, die die Würde der Schüler verletzen, sind nicht zulässig.

2.1 Der Ausschluss von einzelnen oder mehreren schulischen Veranstaltungen:
• Erfolgt schriftlich auf Antrag des Klassenlehrers durch den Schulleiter oder dessen Stellvertreter

2.2 Der schriftliche Tadel kann erteilt werden:
• Nach 6 Einträgen ins Klassenbuch/Schuljahr, siehe 2.1
• Durch den Lehrer und wird vom Schulleiter, Klassenlehrer, Eltern unterschrieben
• Spontan durch den Schulleiter bei:
· Grobem oder/und respektlosem Fehlverhalten gegenüber der Schulgemeinschaft
· Sachbeschädigung
· Störung des Schulfriedens

2.3 Die Androhung des befristeten Ausschlusses vom Unterricht:
• Wird von der Klassenkonferenz ausgesprochen
• Nach dem 2. Tadel im Schuljahr
• Wenn bisherige Maßnahmen nicht zur Änderung des Fehlverhaltens geführt haben
• Erfolgt mündlich an den Schüler und schriftlich an die Eltern
• 1. Tadel nach Androhung = Klassenkonferenz und sofortiger befristeter Ausschluss

2.4 Der befristete Ausschluss vom Schulbesuch:
• wird von der Klassenkonferenz ausgesprochen
• Höchstdauer—bis zu 5 Schultage—ist unbedingt einzuhalten
• kann auch ohne vorheriges Eintreten von 2.2.1 bis 2.2.3 ausgesprochen werden

2.5 Die Androhung der Entlassung aus der Schule
Die Entscheidung über Ordnungsmaßnahmen nach 2.2.5 trifft die Pädagogische Konferenz im Einvernehmen mit dem Schulträger.

2.6 Die Entlassung aus der Schule
Die Entscheidung über Ordnungsmaßnahmen nach 2.2.6 trifft die Pädagogische Konferenz im Einvernehmen mit dem Schulträger.


Alle Ordnungsmaßnahmen sind aktenkundig zu machen und den Eltern mitzuteilen. Tadel können mit Auflagen verbunden sein.


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