DEUTSCHE SCHULE BUKAREST  

Deutsche Pädagogik • Verantwortung • Menschlichkeit

 

Leitbild und Methodik

 

Leitbild des Kindergartens der Deutschen Schule Bukarest
Wir sind davon überzeugt, dass Beziehungen im Leben elementar sind. Darum schaffen wir in unserem Kindergarten gemeinsam mit den Kindern Räume, die zum Aufbauen und Erleben von Beziehungen einladen. In unseren altersgemischten und interkulturellen Gruppen nimmt das Freispiel eine besondere Rolle ein. Hier können die Kinder zum Beispiel lernen sich gegenseitig zu achten, Konflikte zu lösen und erwerben die Fähigkeit eigenverantwortliche Beziehungen zu gestalten. Dies zu begleiten sehen wir als eine unserer Hauptaufgaben.

 

    


Du bist mir wichtig
In der altersgemischten Gruppe erleben sich Kinder mal groß, mal klein, mal stark, mal helfend, mal Hilfe suchend. Solche eigenen Erfahrungen sind die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und verantwortliches Handeln.


Ich habe Interesse
Kinderfragen werden aufgegriffen. Zusammen macht man sich auf die Suche nach Antworten. Wo Kinder in ihren Interessen ernst genommen werden, entwickeln sie Freude am Lernen und Entdecken.


Ich begreife
Kinder lernen ganzheitlich. Sie wollen die Dinge nicht nur anschauen oder darüber reden. Sie wollen sie anfassen, daran riechen, sie schmecken, befühlen, damit experimentieren. Das ist im Kindergarten erlaubt und wird gefördert. Sinneswahrnehmungen sind die Grundlage für ein differenziertes Vorstellungs- und Denkvermögen. Deshalb haben Kinder zwar häufig schmutzige Hosen und klebrige Hände, aber nur so machen sie all die Erfahrungen, die sie später einmal in die Lage versetzen, in der Schule mitzudenken und Zusammenhänge gedanklich nachzuvollziehen.

Ich kann etwas
Sich selbst an- und ausziehen, die Schuhe selbst binden, darauf achten, dass der verlorene Hausschuh wieder gefunden wird, das verschüttete Getränk selbst aufwischen. Das sind die kleinen Schritte zur großen Selbständigkeit.


Das will ich wissen
Die Triebfeder zum Lernen ist die Neugier. Und neugierig sind Kinder ganz gewaltig. Dies ist im Kindergarten erwünscht und wird auch unterstützt.


Ich traue mich
Mit dem Messer/der Schere schneiden, sägen: Kinder wollen die Dinge „echt“ tun und nicht nur im Spiel. Im Kindergarten dürfen Kinder kochen, backen, werken, pflanzen, eigene Ideen verwirklichen.


Ich habe eine Idee
Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten spielen und erfinden: Der Kindergarten bietet Zeit, Möglichkeiten und Freiheit für eigene Ausdrucksformen. Dabei entwickeln Kinder Eigeninitiative und Phantasie, verfolgen ihre Ideen, finden eigene Wege und Lösungen, werden erfinderisch und kreativ.

 

    


Das mache ich gern
Kindergartenalltag orientiert sich am Bedürfnis der Kinder. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Spiel zu. Spielen macht Spaß, und was Spaß macht, das machen Kinder mit ganzem Herzen. Zeit zum Spielen ist Zeit, in der Kinder einer Sache mit Konzentration nachgehen und dabei Ausdauer und Durchhaltevermögen entwickeln.


Ich gehöre dazu
Mit anderen zusammen sein, heißt für Kinder vor allem, mit anderen zu spielen. Gemeinsames Spielinteresse verbindet. Im Spiel planen Kinder miteinander, setzen sich auseinander, lernen sich behaupten, finden Kompromisse, schließen Freundschaften.


Ich habe was zu sagen
Einen Streit miteinander klären, erzählen, was man erlebt hat, zusammen einen Ausflug planen, nach der eigenen Meinung gefragt werden, sagen können, was man will und was nicht: Das macht stark. Wer sich sprachlich ausdrücken lernt, kann sich mit anderen verständigen, wird nicht überhört oder übergangen.


Ich habe eine Aufgabe
Im Kindergarten übernehmen Kinder Aufgaben in der Gemeinschaft. Den Tisch decken, nach dem Spiel zusammen aufräumen, dem anderen beim Anziehen helfen, sich um ein neues Kind kümmern: In vielen kleinen Handlungen lernen Kinder, Verantwortung füreinander und für eine gemeinsame Sache zu übernehmen.

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